Festplatte verschlüsseln
Mac OS kommt von Hause aus bereits gut ausgestattet mit diverse Optionen zur Verschlüsselung von Festplatte, Dateien und Ordnern daher.
FileVault
FileVault verschlüsselt unter Mac OS den gesamten Benutzerordner. Die Ver- und Entschlüsselung der Festplatten erfolgt dabei im Hintergrund. Solltest du allerdings dein Mac OS Hauptkennwort vergessen, so sind auch alle Dateien verloren!
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FileVault einrichten
Um den FileVault-Schutz für Euren Account zu aktivieren müsst Ihr in den “Systemeinstellungen” unter “Sicherheit” und dem Reiter “FileVault” “FileVault aktivieren …” auswählen.
Verschlüsseltes Image
Verschlüsselte Images biete eine sehr bequeme Art Dateien zu verschlüsseln. Sie liegen in Form von Images oder auch Container auf der Festplatte und können wie gewohnt gemountet werden. Images lassen sich zwischen verschiedenen Mac Rechner beliebig austauschen, müssen jedoch vor dem Benutzen immer gemountet werden. Alle Dateien in einem Image sind verschlüsselt und der Zugriff ist nur mit dem zuvor definierten Passwort möglich.
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erstellen eines verschlüsselten Images
Verschlüsselte Images lassen sich über das Festplattendienstprogramm erstellen. Das Festplattendienstprogramm findet Ihr im Programmeunterordner “Dienstprogramme”, alterternativ könnt lässt es sich auch über Spotlight (CMD+Leertaste) und eingeben von Festplatten-Dienstprogramm starten.
Im geöffneten Festplatten-Dienstprogramm über könnt Ihr über “Neues Image” die gewünschten Einstellungen vornehmen. Dazu gehören zum einen der Speicherort für das verschlüsselte Image, der Name sowie die Größe und natürlich das wichtigste – die Verschlüsselung. Hier bietet Mac OS 2 Möglichkeiten an, 128-Bit-AES-Verschlüsselung oder 256-Bit-Verschlüsselung. 128-Bit wird empfohlen, 256-Bit ist langsamer aber sicherer, für unser Beispiel nehmen wir die 256-Bit-AES-Verschlüsselung. Und die zweite wichtige Einstellung an dieser Stelle ist das Image-Format ein “mitwachsendes Image” wächst mit seinem Inhalt, wird aber nie größer als angegebene Volumengröße.
Ein “mitwachsendes Bundle-Image” erstellt im Unterschied zu einem “mitwachsendes Image” viele kleine verschlüsselte Dateien, die problemlos von Time-Machine indexiert und gesichert werden können.
In unserem Beispiel nutzen wir ein “mitwachsendes Image” und als Partition “Festplatte“. Nach einem Klick auf “Erstellen” werdet Ihr nach einem Passwort für Euren “Safe” gefragt, dieses noch eingeben und mit “Ok” bestätigen und Euer verschlüsseltes Image wird angelegt. Dies kann je nach Imagegröße und Verschlüsselungsgrad einige Zeit dauern.
mounten eines verschlüsselten Images
Die daraufhin entstandene *.sparseimage Datei könnt Ihr wie gewohnt durch einen Doppelklick mounten.
Dabei werdet Ihr nach dem zuvor definierten Passwort gefragt und nach der Eingabe steht euch Euer verschlüsseltes Image als “Safe” wie eine gewöhntliche Festplatte oder Partition zur Verfüng.
Alle Dateien die Ihr nun dort hinein kopiert werden verschlüsselt gespeichert.


Wo genau besteht der Unterschied bei den verschiedenen Auswahlmöglichkeiten unter “Partitionen” bzw. wieso habt ihr dort “Festplatte” ausgewählt?
Sehr gute Artikel für den Einstieg in die Arbeit mit Images. 2 Anmerkungen: 1. FileVault verschlüsselt nicht die gesamte Festplatte, sondern “nur” ganze Benutzerordner. 2. Wer mit verschlüsselten Images auch Betriebssystem übergreifend arbeiten will, sollte sich mal TrueCrypt anschauen ( http://www.truecrypt.org ).
Danke, ich habe es überarbeitet. :-)